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Die Stechinellikapelle in Wieckenberg

           Offene Kirche in Stechinelli

Geschichte

Die ehemalige Gutskapelle des Gutes Wieckenberg hat die äußere Gestalt eines Bauernhauses, innen ist sie aber in festlichem barocken Stil ausgestaltet.

Sie trägt ihren Namen nach dem späteren Grafen Francisco Capellini, genannt Stechinelli. Er war als Page durch Herzog Georg Wilhelm an den Hof von Celle gekommen. Dort übernahm er vielfältige Aufgaben für den Hof (u. a. wurde er Erbhof-Postmeister) und erwarb sich großen Besitz. Dazu gehörte auch Gut Wieckenberg als Sommersitz. Der Herzog gestattete Capellini, dort eine (katholische) Kapelle zu errichten, sofern diese nicht auf den ersten Blick als Gotteshaus erkennbar ist. Daher wurde der Bau ab 1692 äußerlich schlicht als Bauernhaus mit vorgebautem Säulengang und Dachreiter statt Glockenturm ausgeführt. Das Innere der Kapelle ist im Kontrast dazu in italienischem barocken Stil ausgestaltet und in dieser Form wohl einzigartig. Man findet eine Gutsherren-Prieche, Apostelfiguren, eine Taufschale, die von einem schwebenden Engel gehalten wird, einen von zwei Engeln gestützten Schnitzaltar und eine reich verzierte Kanzel. Das alles befindet sich wie die Deckenbemalung, die Glasfenster und die (wesentlich jüngeren) Ölgemälde im ursprünglichen Zustand. Capellini starb vor der Einweihung der Kapelle (1699). Nach seinem Wunsch wurde die Kapelle danach für evangelische Gottesdienste genutzt. Nach einer wechselvollen Geschichte gelangte die Kapelle in den Besitz der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers. Sie wurde Mitte des letzten Jahrhunderts stil- und baugerecht restauriert. Im Jahr 2008 wurden durch EU-Mittel und Mittel der Landeskirche Hannovers umfangreiche Arbeiten an der Kapelle durchgeführt. Säulengang und Dach wurden neu stabilisiert und die Westmauer in der ursprünglichen Fachwerkbauweise aufgebaut. Für 2009 sind weitere notwendige Arbeiten geplant.

G. Leuchtenberger, A. Risse, Pastor

Gegenwart

Die Stechinelli-Kapelle ist ein Ort für Gottesdienst, Kirchenmusik und Einkehr in unserer Gemeinde. An jedem 2. Sonntag im Monat findet um 10 Uhr in der Regel hier der Hauptgottesdienst statt. Den Heiligen Abend begehen wir mit Christvespern, möglichst auch mit Krippenspiel. Am zweiten Weihnachtstag, am Ostermontag und zu Erntedank feiern wir Festgottesdienste. Die Wieckenberger fühlen sich seit Generationen mit "Ihrer Kapelle" verbinden In der Kapelle trifft sich die Gemeinde zum Trauergottesdienst, wenn ein Gemeindeglied auf dem Wieckenberger Friedhof bestattet wird. Außerdem finden viele Gemeindeglieder und Gäste in der Atmosphäre der Kapelle Festlichkeit, Erhabenheit und Geborgenheit zugleich. Einige möchten gerade hier Ihre Taufe oder Ihren Traugottesdienst feiern. Der Unterhalt und der Erhalt dieses besonderen Gottesdienstraumes ist mit zusätzlichen Kosten verbunden, ist uns aber wichtig. Daher bitten wir um Verständnis, dass wir für zusätzliche Gottesdienste eine Gebühr zur Deckung der Kosten erheben.

Gelegentlich laden wir zu Musik oder geistlichen Konzerten in die Kapelle ein.

Die Kapelle soll auch ein Ort der Einkehr sein. Immer wieder melden sich Gäste an, die eine Führung wünschen (Tel.: 05168-8443). Seit Oktober 2008 ist die Kapelle außerdem eine Station auf dem Jakobusweg Lüneburger Heide, der von Norden kommend auf den Pilgerweg Loccum-Volkenroda trifft. Pilger können sich in Zukunft an der Kapelle den Pilgerstempel der St.-Michael-Gemeinde selbst in ihren Pass drucken. Bisher ist es uns nur nach Voranmeldung möglich, die Kapelle für Gäste und Pilger zu öffnen.                              Andreas Risse, Pastor

 

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