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Das Frauenfrühstücksteam

Foto: H. Lange

Samstags und halb sieben

Das Frauenfrühstücksteam

 

Dreimal im Jahr geht es Samstagsmorgens um halb sieben betriebig zu im Gemeindehaus: Wurst- und Kästeplatten werden angerichtet, Salate aufgetischt und literweise Kaffee gekocht. Das Frauenfrühstücksteam bereitet einen abwechslungsreichen Vormittag vor. Über sich reden mögen die Damen der Vorbereitungsgruppe allerdings eher nicht, sie wirken lieber in aller Stille. Doch der G-Bote wollte trotzdem einmal hinter die Kulissen schauen und hat sich mit dreien der insgesamt zwölf Akteurinnen unterhalten.

 

Elke Lange ist seit drei Jahren in der Planungsgruppe engagiert und für die Begrüßung zuständig. Vorher war sie regelmäßig unter den Gästen des Frauenfrühstücks. Anne Schmidt und Marianne Hartung sind einige Jahre länger dabei. Sie sind an der Referentenakquise und der Tischdeko beteiligt. Zum Vorbereitungsteam gestoßen sind alle drei nach eigenen Angaben eher per Zufall. Sie haben jemanden getroffen, der mitmachte und sie fragte, ob sie nicht auch mitarbeiten möchten. Seitdem stecken sie Zeit und Energie da hinein, den rund 80 weiblichen Frühstücksgästen einen informativen wie interessanten Samstagmorgen zu bereiten. Und das ist manchmal nicht einfach, wie alle drei berichten. Nicht nur, dass das Vorbereitungsteam samstags früh munter sein muss. Bereits den vorherigen Freitag wollen die Tische platziert und gedeckt sowie die Stühle geschleppt werden. Es gilt fähige Referenten zu finden, die spannende Themen im Angebot haben. Sie müssen dann auch noch bezahlbar sein und einen möglichst großen Zuhörerkreis mit ihrem Vortrag ansprechen.

 

Von möglichen Themen lesen sie in der Zeitung, hören aus dem Bekanntenkreis oder lassen sich von anderen Veranstaltungen inspirieren, erzählen Anneliese Schmidt und Marianne Hartung. Meistens liegen sie richtig mit ihren Planungen. Doch es habe auch schon Referenten gegeben, denen es ganz offenbar schwer fiel, zum Ende zu finden, sodass die eine oder andere Besucherin die Geduld verlassen hat und sie vorzeitig gegangen sei, bedauern sie. „Da fühlt man sich schon verantwortlich, aber man kann es ja nicht ändern“, betont Marianne Hartung. Doch das sei eher die Ausnahme, berichten die anderen beiden Mitstreiterinnen der Vorbereitungsgruppe.

 

Schwieriger ist es dagegen, mit dem zur Verfügung stehenden Unkostenbeitrag von 7 Euro pro Teilnehmerin hinzukommen. Die Referenten verlangen doch zum Teil ganz erhebliche Summen für ihre Vorträge. Umso willkommener sind die Salatspenden, die manche Besucherinnen zur Verfügung stellen.  Auch die Wurst- und Käseplatten, die Süßspeisen und anderen Leckereinen, die von den Mitgliedern des Vorbereitungsteams zubereitet werden, sind Spenden. Dabei hat jede der Frühstücksdamen ihr Spezialgebiet, ob Dessert, Eierplatte oder Geflügelsalat. Das sei zum Teil so aufwendig, das sei einfach unbezahlbar, berichten die drei Ehrenamtlichen. Umso mehr würden sie sich deswegen darüber freuen, wenn sie andere Frauen zum Mitmachen gewinnen würden – gerade auch die jüngeren Gemeindeglieder – und natürlich auch neue Besucherinnen des Frauenfrühstücks. Manchmal sehe man ein neues Gesicht, aber leider viel zu selten. „Das ist schade“, finden die Drei. Die Themen seien schließlich nicht nur für „alte“ Leute. Und eine Kinderbetreuung, die gäbe es auch, erklären sie.

 

Mittlerweile können sich die zwölf Organisatorinnen des Frauenfrühstücks blind aufeinander verlassen. Entsprechend zügig und effektiv gehen die Vorarbeiten vonstatten. Jedem Frauenfrühstück geht ein Vorbereitungstreffen voraus, das in der Regel nicht länger als anderthalb Stunden dauert. Hier werden Begrüßung, Extras beim Buffet und der Aufbau besprochen. Dabei sei es kein Problem, wenn jemand einmal keine Zeit hat. „Man kann ja nicht immer, aber das ist überhaupt nicht schlimm“, da sind Elke Lange, Anne Schmidt und Marianne Hartung sich einig. Und auch die große Aufräumschlacht nach dem Frühstück ist gar nicht so schwierig. Meistens packen immer noch ein paar Besucherinnen mit an und zum Tischerücken sind dann auch die Männer wieder zugelassen.

 

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