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... ein Beffchen?

Das Beffchen gehört zur Amtstracht eines evangelischen Geistlichen. Es ist fester Bestandteil des Talars.

Eingeführt wurde es im 17. Jahrhundert. Der Name kommt von dem Lateinischen "biffa" und bedeutet "Halsbinde". Und so war es zunächst auch als Schutz des Talars vor dem Bart des Geistlichen gedacht. Das hat sich im Laufe der Zeit natürlich geändert.

Das Beffchn besteht aus zwei etwa 10-15 cm langen weißen Leinenstreifen, an denen auch die Konfession des Pastors/ der Pastorinnen zu erkennen ist.

Bei Pastoren/-innen lutherischer Konfession gehen die Streifen etwa im 30°-Winkel auseinander. Die reformierten Pastoren/-innen haben die Streifen fest miteinander verbunden un die unierten Pastoren/-innen bis zur Mitte zusammen genäht.

Beffchen sind entweder zum Binden oder zum Anknöpfen an den Talar. Manche sind schlicht, andere mit Hohlsaum oder gestickten Symbolen verziert. Welches Beffchen man benutzt, ist dem Pastor/ der Pastorin selbst überlassen.

Pastorinnen sind auch nicht verpflichtet, ein Beffchen zu tragen. Für Frauen gibt es Talare, bei denen statt des Beffchen ein weißer Kragen über den Talar geschlagen wird.

In einigen Hansestädten wird statt des Beffchns häufig eine Halskrause zum Talar getragen. Dabei handelt es sich um einen aus Leinen in Rüschen gezogenen Abschluss des Kragens.

Die Halskrause war ab dem 16. Jahrhundert Bestandteil der Ausgehkleidun und wurde dann in den norddeutschen Hansestädten, in Dänemark und Grönland Bestandteil des Talars.      AÜb.

 

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